Ein Unternehmen, das den Customer Engagement Service in Anspruch genommen hat, ist ein internationaler Chemiekonzern, welcher europaweit hunderte Lager unterhält. Von ihnen aus gehen tausende verschiedene Chemieprodukte und Materialien in die ganze Welt – sowohl in festem, flüssigem oder gasförmigem Aggregatzustand. Die hohe Zahl an Variablen stellt die Lagerverwaltung vor besondere Herausforderungen. Mitarbeiter verschiedener Standorte müssen jederzeit auf Echtzeitinformationen der Bestände zugreifen und diese anpassen können. Um die gesamte Lagerhaltung zu vereinfachen und zu standardisieren, hat sich der Konzern vor 2 Jahren dazu entschieden, künftig eine webbasierte Lagerverwaltung zu nutzen. Die passende Lösung fand der Chemieriese in Microsoft Dynamics 365. Wie vielfältig und nutzbringend sich Dynamics jenseits der Logistik einsetzen lässt, entdeckte das Unternehmen jedoch erst in der Zusammenarbeit mit CRM Partners.

Effiziente Lagerhaltung und Leistungsfähige Plattform in einem System

Den Ausschlag für die Microsoft-Lösung gaben insbesondere die komfortable Lagerverwaltung und die in Dynamics integrierte Power Platform. Mit der unkomplizierten und intuitiv bedienbaren Lagerverwaltung lassen sich zentral und rund um die Uhr aktuelle Informationen zu jedem Lager abrufen. Die Lagermitarbeiter ihrerseits können am PC oder mit der entsprechenden Power App auf ihren mobilen Endgeräten Produkte erfassen, ausbuchen sowie Bestände in Echtzeit abfragen. Die Power Platform ermöglicht den Mitarbeitern unkompliziert und schnell eigene, businessspezifische Applikationen und Apps zu entwickeln bzw. vorhandene Tools an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Ein weiterer Vorteil des Systems besteht darin, dass es als MicrosoftAnwendung mit allen anderen MS-Produkten kompatibel ist. Nach dem Entschluss für die Microsoft-Lösung beabsichtigte der Chemiekonzern eine schnelle und professionelle Einführung, um am Beispiel des Lager-Tools das Potenzial der Plattform für verschiedene Businessbereiche zu testen.

CRM Partners reißt das Ruder herum

Doch zunächst lief es nicht wie geplant: Die Kooperation mit dem ersten Implementierungspartner brachte keine zufriedenstellenden Ergebnisse – auch weil die Handhabung für die Anwender zu kompliziert war. Deshalb wandte sich der Projektleiter des Chemiekonzerns, an die CRM Partners AG. „Das Leistungsangebot von CRM Partners hat uns sofort überzeugt“, erinnert er sich.

"Damit begann unsere erfolgreiche und fortdauernde Zusammenarbeit. Zunächst ging es darum, herauszufinden, welche Möglichkeiten die Power Platform überhaupt bietet. Da haben sich dank der engen Kooperation viel mehr Möglichkeiten aufgetan, als vermutet."

— Ralf Haberich, CEO, CRM Partners

Lagerverwaltung leicht gemacht

Das primäre Ziel, mittels Dynamics 365 die Lager in ganz Europa effizient zu managen, wurde erreicht. Die CRM-Experten haben dafür nicht nur die Implementierung und das Customizing des Lagerhaltungssystems begleitet, sondern auch die Mitarbeiter entsprechend geschult. Die Anwender nutzen das System heute zuverlässig und sind insbesondere mit der nutzerfreundlichen Handhabung und dem hohen Informationsgehalt sehr zufrieden. Excelsheets mit 200 Spalten und 5.000 Zeilen, die immer nur von einer Person bedient werden konnten, sind Geschichte. Stattdessen erscheint nun auf den Bildschirmen eine Europakarte mit allen Standorten der Lagerhäuser. Jedes Lager lässt sich über diese Map aufrufen, und per Mausklick sind auch die jeweiligen Zusatzinformationen abrufbar, etwa zur Kapazität des Lagers, was darin aufbewahrt werden kann oder wie weit die Transportwege zu Kunden und Produktionsstätten sind. Zudem können jetzt mehrere Mitarbeiter parallel im System arbeiten. „Das neue Lagertool hat die Vorgänge in der Lagerverwaltung enorm beschleunigt“, berichtet der Projektleiter. „Über eine gut konzipierte Schnittstelle erfolgt ein automatischer Datenabgleich mit SAP. Das war uns besonders wichtig, denn die Datenqualität im Lagerprogramm ist in der Regel besser als in SAP. Das war früher bereits mit den Exceldaten so. Jetzt haben wir gemeinsam mit CRM Partners eine automatische Integration eingebaut, damit die wertvollen Daten wieder ins SAP zurückfließen.“

Neue Anforderungen genau nach Bedarf

Ein weiterer Punkt auf der Habenseite: Es gibt nun eine elektronische Schnittstelle zum Einkauf. Früher war es so: Wenn der Mitarbeiter beim Pflegen der Exceltabelle feststellte, dass für einen Vorgang kein passendes Lager existiert, wandte er sich an den Einkauf. Er musste den Kollegen die entsprechenden Auskünfte erteilen, welche Anforderungen das Lager zu erfüllen hat und wo dieses sein soll. Der Einkauf war nun dafür zuständig, ein passendes Lager ausfindig zu machen und einen entsprechenden Bestellvorgang auszulösen. Dieses wurde dann angemietet oder neu gebaut. Diverse Rückfragen und auch Missverständnisse blieben so nicht aus. Heute liegen dem Einkauf sofort alle relevanten Informationen vor. Der Projektleiter lobt:

“Die doppelte und noch dazu manuelle Pflege entfällt, was sowohl den Arbeitsaufwand als auch mögliche Fehlerquellen enorm reduziert.”

Die Mitarbeiter autark machen

Besonderes Interesse hatte der Chemieriese daran, die Power Platform so aufzusetzen, dass Nutzer aus den Fachbereichen weitgehend selbstständig – ohne IT-Unterstützung – damit arbeiten und eigene Applikationen entwickeln können.

Im dafür initiierten Projekt „Dynamics Warehouse Extension“ ging es unter anderem darum:

Dashboards

Das "Dynamics Warehouse Extension" Projekt hat zum Ziel zu untersuchen, wie sich die Reporting-Visualisierung von Microsoft mit Dynamics Warehouse verknüpfen lässt, um so die Suchfunktion und Visualisierung auf Dashbords zu optimieren.

Design

Des Weiteren ging es darum zu testen, wie Daten, Frontend und Workflow zu designen sind.

Roll-out

Zuletzt sollte nachgewiesen werden, dass sich die gefundene Lösung auf Ladestationen ausrollen lässt.

„Gemeinsam mit CRM Partners haben wir dieses Vorhaben in nur wenigen Monaten erfolgreich umgesetzt“, berichtet der Projektleiter des Chemiekonzerns. „Sehr zügig war unsere konfigurierte Power Platform in den ersten Bereichen installiert und wurde von den Fachbereichen bereits rege genutzt.“


Sascha Köpke

Sascha Köpke, Senior Technical Consultant,
CRM Partners

“Eine besondere Herausforderung für uns war die fehlende User Adoption. Es gab kein passendes Schulungskonzept mit entsprechenden Materialien für die Endanwender, und auch die Benutzerfreundlichkeit des User Interface selbst war nicht zufriedenstellend. Mithilfe von Workshops, Trainings und einem tiefgreifenden Redesign unter Einbindung der neuesten Features, wie Visualisierungen, AI und Dynamic Filtering, haben wir die Usability signifikant erhöht.”


Beratung und Schulung aus einer Hand

CRM Partners hatte es zudem übernommen, die Systemnutzer darin zu schulen, wie sie die Applikationen für ihre Belange selbst konfigurieren können. Der Projektleiter des Kunden zeigt sich zufrieden: „Unsere Fachkollegen und auch die IT haben dank CRM Partners in kurzer Zeit viel Know-how aufbauen können. Und das mit einem relativ kleinen Budget – das Preis-Leistungsverhältnis war wirklich gut. Jetzt haben wir ein umfangreiches System, das doppelt so leistungsfähig ist wie vor der Zusammenarbeit mit CRM Partners“, so sein Fazit.


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