Die fortschreitende Digitalisierung beeinflusst nachhaltig den Unternehmensalltag: Unternehmen müssen sehr agil auf Veränderungen am Markt reagieren und die Automatisierung ihrer Prozesse vorantreiben. Kunden erwarten eine individualisierte Rundum-Betreuung, und um Datenströme zu analysieren, kommen zunehmend intelligente Maschinen zum Einsatz.

Schließlich sollten die Unternehmen auch dem geänderten Informationsverhalten und dem zunehmenden Wunsch nach mobilen Arbeitsplätzen Rechnung tragen. Um als international agierendes Unternehmen diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt Evonik unter anderem auf die Cloud. Der international bekannte Spezialchemie-Riese hat deshalb eine umfassende Cloudstrategie entwickelt und bereits die Umsetzung gestartet. Um Anforderungen an die Software zu definieren und den geeigneten Anbieter auszuwählen, ließ sich Evonik von CRM Partners beraten. CRM Partners wurde darüber hinaus auch als Partner bei der Einführung von Microsoft Dynamics 365 hinzugezogen.

Cloud-Gesamtlösung überzeugt

Evonik hatte 2017 verschiedene Experten zu Rate gezogen, so auch die CRM Partners AG. Nach mehreren Monaten intensiver Konsultationen fiel die Entscheidung für Microsoft Dynamics 365 als CRMLösung. Das derzeitige ERP-System von SAP will Evonik weiterhin nutzen und über eine Schnittstelle mit Dynamics 365 verbinden. „Für unsere Entscheidung gab es mehrere Gründe“, erläutert Evonik-CIO Dr. Bettina Uhlich. „Microsoft hat mit Dynamics 365 ein Cloud-Gesamtpaket geschnürt, zu dem neben dem CRM-System auch Cloud-Plattformen wie Azure und Microsoft Power BI gehören.” Auf der Habenseite von Dynamics 365 steht zudem, dass es sich als hauseigenes Produkt von Microsoft bestens mit anderen MS-Plattformen, wie etwa Outlook oder LinkedIn, verknüpfen lässt. Und, für den Nutzer besonders komfortabel: die einheitliche Oberfläche aller Microsoft-Produkte. Auch attraktive Lizenzgebühren und vergleichsweise geringe Einführungskosten waren für Evonik mitentscheidend.

Die leistungsstarken BI-Lösungengestatten es uns, sowohl die imCRM-System erfassten Daten zuanalysieren als sie auch mit Daten ausanderen Quellen anzureichern unddann auszuwerten.

— Dr. Bettina Uhlich, CIO, Evonik

CRM Partners setzt sich gegen Wettbewerber durch

Im Frühjahr 2018 startete die Implementierungsphase – zunächst in drei der insgesamt 18 Business Lines bei Evonik. Der Spezialchemie-Riese hat dafür CRM Partners als Beratungsunternehmen verpflichtet. „Sowohl ihre umfangreiche Referenzliste an erfolgreichen Rollouts als auch die in der Findungsphase gezeigte Fachkompetenz waren ausschlaggebend“, betont Projektleiter Dr. Zhong Hong. Die Ansprechpartner auf Seite des Unternehmens wissen um die Komplexität der Aufgaben, die das bis zu 10-köpfige Team von CRM Partners zu lösen hatte. Die Herausforderung besteht darin, ein System zu ermöglichen, das einem Buffet sehr ähnlich ist. Aus den verschiedenen Business Lines werden im System die Anforderungen abgedeckt, sodass eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung steht. So bedient sich jede Business Line an dem, was benötigt wird und kann dennoch von anderen Bereichen profitieren, um seine Prozesse zu optimieren. Durch diesen Ansatz an der Harmonisierung werden die Weichen für eine erfolgreiche, innerbetriebliche Zusammenarbeit gestellt. Gleichzeitig ist dies der Grundstein für die Weiterentwicklung des Systems.

Harmonisierung der Prozesse

Um beim Beispiel Datenpflege zu bleiben: Künftig soll genau feststehen, welche Daten wie zu erfassen sind und welche Informationstiefe gewünscht ist. Auch das Reporting wird man für alle Units vereinheitlichen, sowohl hinsichtlich des Inhalts als auch im Layout. Um das zu erreichen, aber auch um den Nutzern das Arbeitsleben etwas zu erleichtern, hat CRM Partners eine für alle einheitliche Eingabemaske eingerichtet. Dafür führten die CRM-Profis aus Eschborn im Vorfeld verschiedene Workshops durch: mit den rund 15 Mitarbeitern der drei Pilot-Teams von Evonik, mit dem Gesamtverantwortlichen Dr. Hong, dem Business Projektleiter Stefan Brus und der IT-Projektleiterin Femia Menke.

Der Erfolg, der sich zwischenzeitlich bereits eingestellt hat, bestätigt uns in unserer Entscheidung.

— Dr. Zhong Hong, Head of IT Architecture Strategy, Evonik

„Wir haben gemeinsam viele Varianten gedanklich durchgespielt und über das Für und Wider bestehender Prozesse diskutiert“, erinnert sich Stefan Brus. „Schließlich sollte eine für alle sehr gute Lösung gefunden werden, die auch dann noch Bestand hat, wenn wir die übrigen Business Lines ins Boot holen“, ergänzt Femia Menke. Somit sind die Projektleiter auf beiden Seiten mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden. Bis Ende 2018 liefen die Trainings der End-Anwender der drei Pilot Business Lines, die dann im Januar 2019 mit Dynamics gestartet sind. Die Projektleiter auf beiden Seiten sind mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden. Dr. Bettina Uhlich blickt bereits voraus. „Gemeinsam mit CRM Partners werden wir ab Mai den Rollout auch im restlichen Unternehmen durchführen, der voraussichtlich bis Ende des Jahres andauert. Dabei hilft es uns auch weiterhin, den gesamten Change ManagementProzess detailliert im Blick zu haben.“

Das Team gewinnt

„Die Zusammenarbeit in den letzten Monaten ist auch für uns ein Meilenstein“, so Ralf Haberich, CEO der CRM Partners AG. „Mit dem engen Schulterschluss zu Frau Dr. Uhlich und ihrem gesamten Team konnten wir uns ideal ergänzen.”

Eine Teamleistung, die bei alleninvolvierten Personen die Kompetenzund den Spaß an Projektarbeit erhöhthat.

— Gertjan Rossing, Head of Delivery, CRM Partners

Gertjan Rossing

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